Zirkonoxid-Keramikperlen B120 (63–125 µm) zum Strahlen von Porzellanfliesen
Zirkonoxid-Keramikperlen B120 stellen eine Premiumlösung für die Oberflächenbehandlung von Feinsteinzeugfliesen dar. Präzise gefertigt aus hochleistungsfähigem Zirkoniumdioxid (ZrO₂), erfüllen diese kugelförmigen Perlen speziell die hohen Anforderungen der Keramikfliesenindustrie. Mit einer kontrollierten Partikelgrößenverteilung von 63 bis 125 Mikrometern liefert die Sorte B120 gleichbleibende und reproduzierbare Ergebnisse sowohl bei dekorativen als auch bei funktionalen Strahlanwendungen.
PHYSIKALISCHE EIGENSCHAFTEN – Zirkonoxid-Keramikperlen B120 (63–125 µm) zum Strahlen von Porzellanfliesen
| Spezifisches Gewicht | 4,30 g/cm³ |
| Mohs-Härte | 7.0 |
| Vickers-/Rockwell-Härte | 700HV/60HRC |
| Schüttdichte | 125 µm und darüber: 2,30 g/cm³, 125 µm und darunter: 2,1–2,2 g/cm³ |
TYPISCHE CHEMISCHE ANALYSE [%] – Zirkonoxid-Keramikperlen B120 (63–125 µm) zum Strahlen von Porzellanfliesen
| Komponente | Typischer Wert (%) | Konventioneller Wert (%) |
| ZrO2 | 63,80 | 60-70 |
| SiO2 | 26,82 | 28-33 |
| AL2O3 | 9.08 | Maximal 10 |
| Fe2O3 | 0,03 | Max 0,1 |
| TiO2 | 0,24 | Max. 0,4 % |
Optimale Partikelgröße für Porzellanfliesen
Die Korngröße der B120-Perlen liegt im feinen bis mittleren Bereich und ist daher ideal für die Bearbeitung von Feinsteinzeugfliesen. Im Gegensatz zu gröberen Schleifmitteln, die Oberflächenporen oder strukturelle Schäden verursachen können, ermöglichen die 63–125 µm großen Perlen ein kontrolliertes Ätzen, das die Oberflächengleichmäßigkeit verbessert. Diese Partikelgröße entfernt effektiv dünne Glasurschichten, Produktionsrückstände oder geringfügige Oberflächenverunreinigungen, ohne die Ebenheit oder Dimensionsstabilität der Fliese zu beeinträchtigen. Das Ergebnis ist eine seidenmatte, gleichmäßig strukturierte Oberfläche, die für die Weiterverarbeitung bereit ist.
Zusammensetzung von hochreinem Zirkonoxid
Im Gegensatz zu herkömmlichen Strahlmitteln wie Quarzsand, Glasperlen oder braunem Aluminiumoxid bieten Zirkonoxid-Keramikperlen eine überlegene Härte (ca. 700–800 HV) in Kombination mit exzellenter Bruchzähigkeit. Die hochreine ZrO₂-Matrix sorgt dafür, dass die Perlen beim Aufprall nicht so leicht zerbrechen, wodurch Staubentwicklung und Strahlmittelverbrauch deutlich reduziert werden. Für Hersteller von Feinsteinzeugfliesen bedeutet dies sauberere Arbeitsbedingungen, geringeren Verschleiß der Anlagen und weniger Ausfallzeiten durch Nachfüllen von Strahlmittel.
Kugelform für schonendes, aber effektives Strahlen
Jede einzelne Perle ist perfekt kugelförmig mit einer Rundheit von über 90 %. Die Kugelform bewirkt eine strahlähnliche Wirkung anstelle eines schneidenden oder aushöhlenden Effekts. Beim Auftreffen auf eine Porzellanfliesenoberfläche erzeugen die Perlen ein feines, isotropes Grübchenmuster, ohne Mikrorisse, scharfe Spannungsspitzen oder Oberflächenrückstände zu verursachen. Dies ist besonders wichtig für glasierte Porzellanfliesen, bei denen die Oberflächenfestigkeit erhalten und optische Mängel vermieden werden müssen. Die gestrahlte Oberfläche weist ein gleichmäßiges, mattes Finish ohne richtungsabhängige Kratzer oder Unebenheiten auf.
Verbesserung der Beschichtungs- und Haftungsleistung
Porzellanfliesen werden häufig im Anschluss mit Versiegelungen, Antirutschschichten, Digitaldruckfarben oder Haftvermittlern beschichtet. Eine fachgerecht mit B120-Strahlkugeln gestrahlte Oberfläche verbessert die mechanische Verzahnung zwischen Fliesenuntergrund und Beschichtung deutlich. Die durch die Strahlkugeln erzeugte Mikrorauheit liegt typischerweise zwischen Ra 0,6 und 1,2 µm und ist optimal für eine verbesserte Haftung, ohne die Reinigungsfreundlichkeit oder Fleckenbeständigkeit der Fliesen zu beeinträchtigen. Bei Fliesenrückseiten, die für die Verklebung mit Mörtel oder Klebstoff vorgesehen sind, erhöht das Strahlen mit Zirkonoxid-Strahlkugeln die Abreißfestigkeit erheblich.
Lange Lebensdauer und Kosteneffizienz
Dank der hohen Bruchfestigkeit von Zirkonoxid können B120-Strahlkugeln in geschlossenen Strahlanlagen mehrfach recycelt werden. Im Vergleich zu Glasperlen, die schnell an Schneidleistung verlieren, oder Aluminiumoxid, das in scharfe Partikel zerbricht, behalten Zirkonoxid-Keramikperlen ihre Kugelform und Größenverteilung über viele Zyklen hinweg bei. Dies reduziert die Kosten pro Quadratmeter bearbeiteter Fliesen und macht B120 zu einer wirtschaftlich sinnvollen Wahl für Produktionslinien mit hohem Durchsatz.
Modellspezifikationen
| Modell | Partikelgrößenbereich |
| B20 | 600-850 µm |
| B30 | 425-600 µm |
| B40 | 250-425 eins |
| B60 | 125-250 eins |
| B80 | 180-250 µm |
| B100 | 125-180 µm |
| B120 | 63-125 eins |
| B125 | 0-125 µm |
| B170 | 45-90 eins |
| B205 | 0-63 µm |
| B400 | 30-63 eins |
| B500 | 10-30 eins |






