Keramikperlen B120 zum Sandstrahlen von Kobalt-Chrom-Legierungen
Keramische Strahlmittel B120 sind ein Hochleistungsstrahlmittel, das speziell für die Oberflächenbehandlung von Kobalt-Chrom-Legierungen (Co-Cr) entwickelt wurde. Dank seiner präzise kontrollierten Partikelgrößenverteilung und hervorragenden Materialeigenschaften hat sich dieses Produkt als Industriestandard für Anwendungen etabliert, die eine gleichmäßige Oberflächenprofilierung, verbesserte Beschichtungshaftung und kontaminationsfreie Oberflächenbearbeitung erfordern.
PHYSIKALISCHE EIGENSCHAFTEN – Keramikperlen B120 zum Sandstrahlen von Kobalt-Chrom-Legierungen
| Spezifisches Gewicht | 4,30 g/cm³ |
| Mohs-Härte | 7.0 |
| Vickers-/Rockwell-Härte | 700HV/60HRC |
| Schüttdichte | 125 µm und darüber: 2,30 g/cm³, 125 µm und darunter: 2,1–2,2 g/cm³ |
TYPISCHE CHEMISCHE ANALYSE [%] – Keramikperlen B120 zum Sandstrahlen von Kobalt-Chrom-Legierungen
| Komponente | Typischer Wert (%) | Konventioneller Wert (%) |
| ZrO2 | 63,80 | 60-70 |
| SiO2 | 26,82 | 28-33 |
| AL2O3 | 9.08 | Maximal 10 |
| Fe2O3 | 0,03 | Max 0,1 |
| TiO2 | 0,24 | Max. 0,4 % |
1. Optimierte Partikelgröße für präzises Strahlen
Keramischer Sand B120 weist eine Partikelgröße von 63–125 µm auf und zählt damit zu den feinkörnigen Strahlmitteln. Diese enge Korngrößenverteilung gewährleistet eine gleichmäßige Aufprallenergie auf der gesamten Werkstückoberfläche und verhindert so übermäßiges Ätzen oder ungleichmäßige Rauheit. Bei Bauteilen aus Kobalt-Chrom-Legierungen, die häufig in der Zahnprothetik, bei medizinischen Implantaten und in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden, ist diese Präzision entscheidend für die Einhaltung der Maßtoleranzen und die Erzielung der gewünschten Oberflächenstruktur.
2. Zusammensetzung auf hochreiner Zirkonoxidbasis
Hergestellt aus hochreinem Zirkoniumdioxid (ZrO₂) und Zirkonsilikat, zeichnet sich Keramiksand B120 durch außergewöhnliche Härte (ca. 700–800 HV) und Zähigkeit aus. Im Gegensatz zu herkömmlichen Schleifmitteln wie Aluminiumoxid oder Quarzsand sind Zirkonoxid-basierte Keramikkugeln gegenüber Kobalt-Chrom-Legierungen chemisch inert. Dadurch wird das Risiko einer Oberflächenverunreinigung oder des Einschlusses von Fremdelementen ausgeschlossen, was insbesondere für biokompatible Medizin- und Dentalprodukte von Bedeutung ist, da die Oberflächenreinheit die Leistung und Sicherheit direkt beeinflusst.
3. Sphärische Morphologie für überlegene Oberflächenqualität
Die Kügelchen sind streng kugelförmig mit einer Rundheit von über 90 %. Diese Kugelform bietet gegenüber kantigen Schleifmitteln mehrere Vorteile:
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Schonendes und dennoch effektives Schneiden : Sphärische Schleifmittel verdichten die Oberfläche, anstatt sie auszuhöhlen, wodurch eine feine, gleichmäßig verteilte genoppte Textur entsteht.
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Geringere Oberflächenbeschädigung : Es entstehen keine scharfen Kanten oder Brüche, wodurch die Ermüdungsbeständigkeit des Co-Cr-Substrats erhalten bleibt.
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Geringere Werkstückrauheit (Ra) nach dem Strahlen : Die resultierende Oberfläche ist sauber und gleichmäßig matt, ideal für nachfolgende Klebe- oder Beschichtungsprozesse.
4. Erhöhte Haftfestigkeit für Co-Cr-Legierungen
Bei Kobalt-Chrom-Legierungen für metallkeramische Zahnersatzlösungen oder industrielle Beschichtungen beeinflusst die Oberflächenrauheit die mechanische Verzahnung maßgeblich. Keramiksand B120 erzeugt ein optimales Rauheitsprofil (typischerweise Ra 0,8–1,5 µm), das die Scherfestigkeit zwischen Metallsubstrat und Keramik- bzw. Kompositschichten deutlich verbessert. Zahlreiche technische Studien bestätigen, dass feine Strahlmittel auf Zirkonoxidbasis Aluminiumoxid- oder Glasperlen hinsichtlich höherer und reproduzierbarer Haftfestigkeiten auf Kobalt-Chrom-Legierungen überlegen sind.
5. Lange Lebensdauer und sauberer Betrieb
Dank seiner hohen Bruchzähigkeit widersteht Keramiksand B120 wiederholten Stößen. In einem Recycling-Strahlsystem kann er mehrfach wiederverwendet werden, bevor es zu einer signifikanten Zerkleinerung kommt. Dies reduziert den Strahlmittelverbrauch und die Betriebskosten pro Bauteil. Zudem erzeugen die Strahlmittel im Vergleich zu zerkleinerten Strahlmitteln sehr wenig Staub, was die Sicht des Bedieners verbessert, den Verschleiß der Ausrüstung verringert und die Gesundheitsrisiken durch Feinstaub minimiert.
Modellspezifikationen
| Modell | Partikelgrößenbereich |
| B20 | 600-850 µm |
| B30 | 425-600 µm |
| B40 | 250-425 eins |
| B60 | 125-250 eins |
| B80 | 180-250 µm |
| B100 | 125-180 µm |
| B120 | 63-125 eins |
| B125 | 0-125 µm |
| B170 | 45-90 eins |
| B205 | 0-63 µm |
| B400 | 30-63 eins |
| B500 | 10-30 eins |






